Forschungscloud

Forschungscloud-Infrastruktur (FCI)

Die Forschungscloud-Infrastruktur (FCI) beschreibt eine Hyper-Converged Infrastructure (HCI) an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena, welche Forschungsvorhaben eine technische Plattform für den Betrieb von virtuellen Maschinen bzw. Anwendungen ermöglicht.

Erwartet wird ein hochdynamischer Bedarf an Kapazität für Virtuelle Maschinen, in-memory-Computing, Anwendungscontainern und Datenspeicherung für Untersuchungs- und Test-Szenarien in der Forschung.

Um eine zukunftsorientierte Ausrichtung zu ermöglichen, werden aktuelle Marktentwicklungen berücksichtigt, welche die Anforderungen der Forschungsvorhaben optimal umsetzen. Dem wurde durch eine moderne hyper- konvergente Infrastruktur (englisch: Hyper Converged Infrastructure = HCI oder auch Hyper-Converged Integrated Systems = HCIS) entsprochen. Als Hyperkonvergenz wird in dem Zusammenhang ein IT-Infrastruktur-System verstanden, das auf Basis von weitgehend software- definierten Regeln Server-, Storage-, Netzwerk- sowie Virtualisierungs-Ressourcen (Hypervisoren) integriert und somit durchgreifend den IT-Betrieb vereinfacht.

Was wollen wir erreichen

Aktuelle Problemstellung

  • Fehlende flexible, skalierbare Infrastrukturen an Bedürfnissen der Wissenschaftler
  • Fehlende individuell steuerbare Berechtigungen
  • Fehlende Erfahrung zur Gestaltung und Management einer Cloud-Infrastruktur
  • Keine kurzfristigen Zugangsmöglichkeiten
  • Zu viele kleinteilige Informationssysteme in verschiedensten Forschungsvorhaben (viel verteilte Hardware sowie Softwaresysteme)

Unser Ansatz

  • Offene Umgebung für forschungsorientierte Wissenschaftler
  • Flexible und anpassbare (schnelle) Bereitstellung von Systemen / Anwendungskonfigurationen
  • Temporärer (zeitgesteuerter) Zugang zu Ressourcen wie Storage, RAM oder CPU
  • Einbindung Dritter (weitere Hochschulen, KMUs, …) in einzelne Projekte/Forschungsvorhaben

Nutzerportal-getriebene individuelle Bereitstellung und Nutzung

Die Bedeutung der Forschungscloud

Der Ansatz soll dabei eine offene Umgebung für forschungsorientierte Wissenschaftler darstellen. Das bedeutet den Aufbau einer hochflexiblen, anpassbaren und skalierbaren Cloud-Infrastruktur zur vereinfachten und schnellen Bereitstellung von Systemen und Anwendungskonfigurationen. Benötigte Ressourcen wie Storage, RAM oder CPU-Leistung sollen temporär und zeitgesteuert den Wissenschaftlern aus verschiedenen Arbeitsgruppen bereitgestellt werden. Darüber hinaus soll der Zugang, je nach Bedarf des jeweiligen Forschungsvorhabens, an Dritte (weitere Hochschulen oder KMU) ermöglicht werden. Die Verwaltung und das Management der Forschungscloud-Infrastruktur, hinsichtlich Rechenleistung, Netzwerk und Storage, soll mittels zentralen Cloud-Infrastruktur-Software erfolgen. Die Bereitstellung und Nutzung dieser Zielstellung soll mittels Nutzer-getriebenem Portal umgesetzt werden.

Zusammengfasst soll Mithilfe der Forschungscloud die einfache Bereitstellung von Rechenleistung, Storage oder Anwendungsystemen (Betriebs-, Datenbanksysteme, Application-Server und weitere Dienste), entsprechend den skalierbaren Anforderungen der Wissenschaftler efolgen, ohne Komplexe Zugangsverfahren, manuelle Genehmigungsprozesse oder technisches Knowhow auf Seiten der Anwender.

Für Wen ist die Forschungscloud gedacht

Die Forschungscloud richtet sich ausschließlich an forschungsorientierte Wissenschaftler in Forschungsprojekten, für Tests in offenen oder geschlossenen Systemen. Zentrales Merkmal ist dabei die gemeinsam nutzbare Umgebung mit skalierbarem Sicherheitsniveau für Tests eigener oder Fremdsysteme. Die Forschungscloud stellt zudem keinen Paralellbetrieb zu hochschulseitigen IT-Diensten dar.

Für weitere Informationen oder Fragen wenden Sie sich bitte an: info@forschungscloud.de